
Wieder moll is Chläggi. In den Löhninger Reben lud uns eine Bank des Oberchläggauer zum Picknick ein. In Gächlingen wie in Wilchingen besuchten wir die Gräber unserer Eltern. Zuhause warens exakt 60km.

Wieder moll is Chläggi. In den Löhninger Reben lud uns eine Bank des Oberchläggauer zum Picknick ein. In Gächlingen wie in Wilchingen besuchten wir die Gräber unserer Eltern. Zuhause warens exakt 60km.
Mir sind, ich mitem Ersatzvelo, wot drufhocksch wenen alte Maa, uf Schafuuse gfahre, hend ufem Froni de Lüüt i d’Naselöcher ueglueget und sind denn über d’Breiti, s’hinder Mülital, s’Rändli duruf und s’Orseretal wieder durab und über de Reiat haam gfahre. Wöfel km da da gsi sind, waass ich nid – A het uf all Fäll ufem Weg uf Herblinge 30000 druf gha!

Bevor wir mein Velo zum Service gebracht haben, haben wir beim/auf dem Friedinger Schlössle [33] die faszinierende Aussicht, auch Richtung Radolfzell und den Seerücken genossen. 40km


Am Ballenberg bei Engen befinden sich das Napoleonseck, das Franzosen-Wäldchen und das Schlachtfeld, auf welchem sich um den 3. Mai 1800 insgesamt 100’000 halbwegs männliche Franzosen und Österreicher gegenseitig umbrachten. Der Ort mit freiem Blick über Engen weit in den Hegau hinaus ist derart schön, dass man sich heute wünschte, die alten Arschlöcher, welche aktuell dieses sich gegenseitig Umbringen und alles Kaputtmachen veranlassen, kämen einmal hierher, um diese Schönheit zu geniessen – zu sehen, wie schön und friedlich diese Welt doch ist.

Am 5. und 6. April sind wir an 2 aufeinanderfolgenden Tagen punktgenau gleich weit gefahren – und am 9. und 11. April haben wir dieses Kunststück grad noch einmal fertig gebracht. Weil ich am 10. mit meinem Nacken im Balgrist war, ists beim 2. Mal nicht aufeinanderfolgend passiert. Heute warens wie 2 Tage zuvor exakt 47km.


Bei schönstem Frühlingswetter und 22 Grad sind wir über Gennersbrunn nach Schaffhausen gefahren, haben in einer Apotheke abgelaufene Medis abgegeben und sind dem Rhein entlang und hoch nach Uhwiesen und noch viel höher zum Hörnliturm gefahren, um dort einen Apfel zu essen. Nach dem Hochwachtturm sind wir runter nach Schlatt und über den Hügel nach Diessenhofen und über Dörflingen nach Hause gefahren. 47km
Die Bilder unserer wunderbar blühenden Bäume habe ich am Morgen gemacht.





In Ramsen spürten zwei Pferde den Frühling, in Stein am Rhein waren sehr viele Leute, auf dem Stammerberg ist es unglaublich ruhig und friedlich, im Geisslibach vor Basadingen haben wir eine Bisamratte beim sünnele gesehen – und zuhause waren’s exakt gleich viele km wie gestern: 55km

Entweder hat der Service im Februar oder die jüngst vergangene Kälte der Connect App nicht gutgetan. Seit wir wieder velofahren können, dauert die Aufzeichnung der Fahrt Stunden und unsere Velos befinden sich laut des Computers nicht da, wo sie wirklich sind. Die Messwerte reichen von 20 Meter bis 20 Kilometer!
Solang damer Richting Nordoschte gfahre sind, hemmer starche Ruggewind gha. Z’Mittaggässe hemmer ufeme Bänkli obena Welschingen.
“Die Schlacht bei Anselfingen fand am 3. Mai 1800 zwischen französischen und österreichischen Truppen statt. Als Teil der napoleonischen Kriege endete sie mit einem französischen Sieg unter General Moreau. An die Kämpfe erinnern heute Gedenktafeln an verschiedenen Orten rund ums Schlachtfeld und das „Napoleonseck“ oberhalb des Ortes.”
55km


Vor ein paar Tagen ‘stand’ mein Velo bei Martin, und heute soll es ‘bes Chällers vorne’ stehen. In Tat und Wahrheit steht das Velo, wenn es steht, im Nusshof. Ich muss der Sache nachgehen – so ungenau will ich den Standort nicht wissen, sollte es geklaut werden. Das untere der beiden kleinen Bilder zeigt die vom Computer gemessenen Daten – diesmal stimmen sie tatsächlich überein – bedeutet, der Computer hatte immer GPS-Empfang. Die heutige Tour war super. Vermutlich die halbe Tour sind wir so noch nie gefahren!
Die dunkelgraue Linie ist die Aufzeichnung des Velocomputers, die rote die tatsächlich gefahrene Strecke. Bei 1 könnte man eine Abkürzung nehmen, so wie’s ausschaut, gehts aber zuerst einmal steil hinunter zum Schiener Bach. So sind wir das wunderbare Schiener Bach Tal hinunter und dann nach Litzelshausen hoch. 2 ist der Brandhof, wo Albertine lebte und 3 ist der Rastplatz und Ausgangspunkt für die Downhiller, Maria Thann.
In der anschliessenden Bilderfolge sieht man 2x Maria Thann, das sehr weit entfernte Schloss Freudenfels, Nüsslisalat-PflückerInnen und die Hinweistafel zur Albertinen-Steig.

Nach dem ziemlich harten Aufstieg von Stein am Rhein auf den Schienerberg erreichten wir bei Punkt 633 Maria Thann. Von da gehts nur noch abwärts bis zum Parkplatz mit der Hinweistafel zur Albertinen-Steig (wer nach Albertine sucht, findet weitere Beiträge). Albertine war eine junge, hübsche Frau, die mit ihrer grossen Liebe nach Amerika auswanderte, weil ihre Brüder den Brandhof übernahmen. Die Liebe zerbrach und mausarm (ihre Brüder finanzierten die Heimreise) kehrte Albertine nach Hause zurück. Sie lebte fortan allein in bescheidensten Verhältnissen und lief bis zu ihrem 90-igsten Geburtstag 1 mal im Monat nach Worblingen hinunter auf den Markt – und selbstverständlich wieder zurück. Kaum angefahren, unten an der Biber Richtung Randegg, erreichte mein Velo die magische Zahl 32000 – heute warens 48km.

Wir waren schon fast in Truttikon, als es begann, leicht zu nieseln. Also sind wir rechts weg nach Schlatt und dann nicht über Schaffhausen, sondern wieder über Diessenhofen nach Hause gefahren. Zwischen Schlatt und Willisdorf hatte der Computer offensichtlich keinen Empfang / kein GPS. 34km und 4km vor 32000.