30.9.24

Nach den 81km von gestern liessen wir’s heute etwas ruhiger angehen. Fazit: rechts des Arno (in Flussrichtung) ist es besser, schöner, ruhiger, Velo zu fahren. Absicht war eigentlich, nach Pontedera zu fahren. Allein, die jeweilig aktuelle Verkehrssituation ‹zwingt› zu improvisieren. 1. Losungen sind: das schöne und warme Herbstwetter auf dem Velo zu geniessen.

Eigentlich ist es verpönt, portrait-, d.h. «de hooche weg» zu filmen. Heute hab› ich’s bewusst und mit Rücksicht auf die zuerst einmal hohen Motive getan. Die einzelnen Filme konfektioniere ich wie gewohnt in der App ReelDirector II und archive den jeweils fertigen Film ebenso wie gewohnt bei streamable.

29.9.24

In Vicopisano haben wir uns der Situation, aber schleichend, entsprechend entschieden, nicht nach Pontedera (rechts unten im Beitragsbild resp. dem Plan), sondern durch die Dörfer nach Lucca und wie gewohnt dem Serchio entlang nach Hause zu fahren. Dementsprechend wurde die Flachetappe 81km lang. In Lucca waren wie gewohnt Mengen von Touri’s. Hier wohnen wollte ich nur, wenn ich irgend ein Geschäft hätte, welches vom Tourismus profitieren könnte. Am Abend sind wir in die Stadt gelaufen und haben uns draussen sitzend und einzig von Schnoogge geplagt eine Pizza geleistet.

In Lucca wird bei offenen Fenstern geübt – und in Pisa der Torre pendente vorm Umsturz bewahrt.

Da isch im Fall ka Foti, sondern en Film!

28.9.24


Wir wollten so kurz als möglich an die Serchio fahren (nach dem Rückweg ist das keine gute Empfehlung: zuviele Auto’s). Die Serchio fliesst an Lucca vorbei zwischen Marina di Pisa und Torre del Lago ins Mittelmeer. Ab Vecchiano gehts alles dieser Serchio entlang bis nach Lucca. Von Lucca bis zur alten Strasse über den Berg (besser bis Santa Maria del Giudice und dann durch den Tunnel), etwa 3km, ist mühsam: die Strasse ist vielbefahren und die Italiener fahren schnell). Leider gibts keine Passstrasse. Bedeutet: man fährt ca. 2km entlang der neuen Strasse und dann durch den zum Glück kurzen Tunnel. Der Ausblick nach dem Tunnel ist fantastisch und die Abfahrt runter nach San Giuliano Terme ebenso. Ab da gehts wirklich nur ganz kurz (wenige hundert Meter) der Hauptstrasse entlang Richtung Calci und dann rechts weg auf einem Strässchen ohne Auto’s bis an einen Ost-West-laufenden Bach. Ab da links bis zum Aquaedukt (siehe Beitragsbild), welches über >8km aus den Monti Pisano nach Pisa führt und alles diesem nach bis nach Pisa. 60km

27.9.24

La tranvia Pisa-Marina di Pisa, inaugurata nel 1892, rappresentò il principale strumento di sviluppo dell’abitato della frazione costiera di Pisa. La linea fu sostituita nel 1932 dalla parallela ferrovia elettrica per Tirrenia e Livorno. Il materiale motore delle tranvie Pisa-Marina di Pisa e Pisa-Pontedera/Calci era inizialmente costituito da un gruppo di 6 locomotive tranviarie a vapore da 106 kW ordinate appositamente ad Henschel di Kassel e battezzate, come d’uso ai tempi, ciascuna con un nome: in questo caso si trattava di personaggi della storia di Pisa. Una settima unità successivamente prestò servizio sulla Ferrovia Marmifera di Carrara). Notizie non certe portano a valutare la consistenza del parco locomotive, negli anni a cavallo fra i due secoli, a 10 unità.

Die 1892 eingeweihte Strassenbahn Pisa-Marina di Pisa war wohl die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung des Küstenortes Marina di Pisa. Die Strecke wurde 1932 durch die parallel verlaufende elektrische Eisenbahn nach Tirrenia und Livorno ersetzt. Die Lokomotive der Strassenbahnen Pisa-Marina di Pisa und Pisa-Pontedera/Calci bestand zunächst aus einer Gruppe von sechs 106-kW-Dampfstrassenbahn-Lokomotiven, die speziell bei Henschel in Kassel bestellt und wie damals üblich jeweils auf einen Namen getauft wurden – so etwa die beiden Nicolò Pisano und Machiavelli, Galileo Galilei oder Leonardo Fibonacci, um nur die bekanntesten zu nennen. Eine siebte Einheit diente später der Ferrovia Marmifera di Carrara. Aufgrund unsicherer Informationen schätzen wir die Grösse des Lokomotivparks in den Jahren zwischen den beiden Jahrhunderten auf 10 Einheiten.

26.9.24

In Italien so zu velofahren, wie wir es uns von zuhause gewohnt sind, ist unmöglich. Weil wir uns in der Gegend aber einigermassen auskennen und gleichzeitig in Kauf nehmen, dass kleine Strässchen und Feldwege immer wieder einmal Sackgassen sein können, gehts.

Die ▸ Laghetti die Campo erscheinen künstlich angelegt und ein beliebtes Ausflugsziel italienischer Familien zu sein. Ob man darin schwimmen darf, wissen wir auch nicht.

In ▸ Agnano oben (Bergpreis 1. Kategorie) haben wir von einem Italiener Komplimente bekommen, der sich wenig später als Deutsch-Italiener herausstellte.

Z’Nacht (Risotto funghi) ggässe hemmer i de Stadt.





25.9.24

Wir sind heute für 33 Euro nach Pisa gefahren und haben auf dem fast vollen Campingplatz zuerst einmal Socken und Pulli ausgezogen. Dann haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht, sind zum Torre Pendente und durch den Corso d’Italia gelaufen und erfahren, dass auf der Piazza Gondole die Leute in kleine Boote nach San Giuliano Terme zugestiegen sind – und haben einfach nur die Italianita genossen.

24.9.24

Länge: 3,87km; Höhenunterschied: 212m; Steigung: 5,1% Die ehemalige Bahnlinie Varese – Ghirla – Luino (Ferrovia della Valganna) ist die Basis für einen weiteren Radweg in der Lombardei. Der Radweg beginnt in Lavena-Ponte Tresa am Luganer See direkt an der Grenze zur Schweiz. Der untere Abschnitt verläuft direkt auf der ehemaligen Bahnstrecke, der obere Abschnitt ist an einigen Stellen überbaut. Mehrere größere Bauwerke liegen an der Fahrradstrecke, 5 Tunnel (einer davon gesperrt) und 2 Viadukte. Der Radweg auf der Bahntrasse durchquert den Parco dell› Argentera, ein Park mit üppiger Vegetation, der zu den Kommunen Vallganna und Valmarchirolo gehört. Die Strecke Lavena Ponte Tresa – Ghirla – Ganna (Ferrovia della Valganna) gehört eigentlich zu zwei verschiedenen Bahnstrecken: Die Strecke Ponte Tresa – Ghirla, fast 10 Kilometer lang, wurde 1915 in Betrieb genommen und 1953 stillgelegt, die Strecke Luino – Ghirla – Varese (ca. 25 km lang) ging zwischen 1903 und 1905 in Betrieb und wurde zwischen 1953 und 1955 stillgelegt. Die Bahnlinie verband den Luganer See mit dem Lago Maggiore. Als Fahrzeuge wurden elektifizierte Tramwagen eingesetzt, die Spurweite betrug 1100 mm. Betreiber war die Società Varesina per Imprese Elettriche (SVIE), deren Initialen am Bahnhof Ghirla und an den Tunnelportalen noch zu sehen sind.

Morn fahremer uf Pisa

23.9.24

Endlich ist es soweit: noch vor 10 Uhr ist das Auto bepackt und wir können los.

Mit dem letzten Gang durchs Haus kommt die Nachricht aus Tsüri: Magendarm, Anna allein mit den Kindern, Bitte um Unterstützung. Also fahren wir bis Tsüri, sind mit den Kindern im Bachwiesen, werden von Mario zum z’Nacht eingeladen und feinstens bekocht, schlafen auf dem improvisierten Campingplatz an der Saumackerstrasse, z’mörgeled und fahren durch den Gotthard-Tunnel nach Lugano-Agno.

22.9.24

Im Beitragsbild ist dunkelgrau die versuchte GPS-Aufzeichnung von R&M – und rot die tatsächlich gefahrene Strecke. Der Schienerberg ist auch für GPS sehr schlecht erreichbar. A war vom riesigen Stoffmarkt in Singen überwältigt und überfordert, hat aber dennoch einen Stoff gekauft. Es gibt vermutlich bessere Ideen als an einem wunderschönen Sonntag über den Schienerberg zu fahren. Kurz nach der Passhöhe und einem kurzen Schwatz mit einem Mopedfahrer sind wir links weg, glaubten bald einmal, nach Bankholzen runter zu fahren, haben aber bald danach die Kurve erwischt und sind zuerst in eine Sackgasse und dann Schienen gefahren. Von dort sind wir über Litzelstetten, Oberwald und ein Wander-Weglein ziemlich steil hinunter nach Ramsen und nach Hause gefahren – exakt 50km.

21.9.24

Es isch en grandiose Nomittag gsi. T-Shirt-Wetter, en Bergpriis vo Chaltebach- Bleuelhuuse über de Stammerberg uf Nussbaume abe und grad wieder uf de Buck ue, womer u.a. en alte Maa mit Roulator und Hund gsäh hend, wieder durab endlich e Bänkli, womer en Öpfel ggässe hend und ere Frau gsaat hend, damer de Maa mit Roulator und Hund wiiter obe gsäh heied, ihren Soh, wo au no here gfahre n’isch und nümme hät wele hööre schwätze und nomoll emene churze Halt am Rhy z’Diessehofe. 53km