5.7.24

Zuerst sind wir zu den Bavaria Filmstudios gefahren. Gesehen haben wir so gut wie nichts. Das Wichtigste scheinen wohl die Besucherkassen beim Eingang zu sein, es war aber niemand da. Ab da sind wir durch den Perlacher Forst nach Unter- und Oberhaching und Taufkirchen zur ehemaligen Start- und Landepiste Neubiberg gefahren – ist wie so ein kleines Tempelhofer Feld. Die Rückfahrt führte uns von (resp. durch) einer Grünzone zur nächsten – grad auch so wie in Berlin. Zum Schluss waren wir an einem Konzert im Hofgarten.

4.7.24

Mir sind a de Isar nohr duruf bis zom Chraftwerk vor Baierbrunn. Denn simmer ue und sind über Feld- und dur Waldstroosse gfahre, als öb mr üüs würed uuskenne. Aamoll hemmer üüs bemene Puurehof verfahre, de überuus fründlich Puur het üüs aber gholfe – e zweits Moll het üüs en Maa mit Hund gholfe. Und denn simmer uf Starnberg choo. Und total enttüüscht wieder verloh. Di bescht Laag a de Promenade het de Bahnhof. Und denn simmer a de Würm nooh zrugg uf Münche gfahre. Super schöö, super idyllisch. 73km.

3.7.24

Zwischen Ulm und Augsburg konnten wir einem beginnenden Unfallstau ausweichen. In München-Thalkirchen angekommen, haben wir als erstes eines der typischen Flosse angetroffen. Das letzte Mal in München waren wir ohne Kinder, also vor mind. 40 Jahren. Der Radweg der Isar entlang war damals steinig und holprig. Und ich erinnere mich, dass ich mich auch damals kaum orientieren konnte – einfach nie wusste, wo ich war, in welche Richtung was wo ist. Und s’Wetter? Es schiffet und isch sau chalt!

2.7.24

Wir sind um 11 im Nusshof losgefahren und waren um halb 2 kurz vor Ulm, als ich eigentlich schon genug hatte vom Autofahren. So haben wir unser Auto am sehr kleinen aber sehr feinen Campingplatz beim Hotel Hirsch in Ersingen parkiert und gleich eine Velotour von 30km gemacht. Reichsgraf Franz Ludwig Schenk von Castell [1736-1821] hielt in Oberdischingen Hof und Stall und Kerker und wurde als Strafverfolger in Oberschwaben “Malefizschenk” oder auch “Henkersgraf” genannt.

Am Abend haben wir auf’s Birchermüesli zu Gunsten von Maultaschen und Schnitzel mit Salat verzichtet – und gestaunt, wie viele Leute das uns gleich taten. Einfach so an einem gewöhnlichen Dienstag weit draussen in der Pampa.



30.6.24

Kurz nach Markelfingen fuhren wir in die erste, und kurz vor Güttingen in die zweite Regenfront. Hiess beide Male rechts um kehrt. Ansonsten hatten wir bis Markelfingen extrem Rücken-, und nach Hause dementsprechend extrem Gegenwind. 68km

29.6.24

s’het bloos e chlini 20km Rundi ggeh – er hät schweri Gwitter veruus gsaat, wo zom Glück aber uusblibe sind, mindeschtens für hüt.

28.6.24

Oben im Beitragsbild die Tour von heute – nachfolgend das Teilstück rund um (inkl. rauf zur Weiherwiese und runter nach Steisslingen) den Kirnberg. Knapp 60km ausschliesslich in den Modi EMTB und TURBO. Nach dem Stromverbrauch könnten wir so mind. 80km fahren. Sind höchstvermutlich sehr gute Akkus.

27.6.24

27.6.2024 – 27.6.1953 = 71 und weme tenkt, dass sie uusgset we 30-gi, git da zeme genau die 101km, womer hüt gfahre sind. Am See nooh duruf und uf de tüütsche Siite wieder durab. Z’Radolfzell het d’A no e Ständli vo Berlin überchoo, und z’Singe simmer i de Sunne go z’Nacht esse. Quasi als Tessähr hemmer en Schlüsselbund, womer gfunde hend, i de Polizei proocht.

25.6.24

Wir sind wohl die längst-mögliche Strecke durch den Singemer Grossen Tannenwald nach Steisslingen und von dort hoch zu den Homburger Höfen und in einer Schleife auf den Rossberg gefahren. Die Aussicht ist fantastisch. In Möggingen haben wir bei der St.Gallus Kirche und dem Mausoleum der Familie von Bodman einen Foto-Shooting-Halt gemacht – und nach 81km waren wir wieder zuhause.

Steisslingen vom Rossberg herunter

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23.4.24

Mr hend hüt töörfe i d’Chriesi z’Wilchinge. Also simmer am halbi elfi mit em Auto uf Wilchinge gfahre und hend bis am zwaa e chlini Rundi über de Wilchinger-, de Hallauer- und de Oberhallauerberg träit. Zimli am Aafang hemmer be de ▸ Erzinger Bergkapelle z’Mittag ggässe (feine, frische Zopf!).

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