Kaum aus dem Haus, bei respektive in den Hardseen, war ein Quaken, das wir vermutlich schon in Thayngen gehört hätten, wenn wir darauf geachtet hätten. Z’Mittag gegessen haben wir beim Aachtopf – wir hatten da mehr Leute erwartet. Zurückgefahren sind wir mehr an der Sonne als, wie beabsichtigt, im kühlenden Wald. 63km
In Steckborn haben wir den Touri-Pfad verlassen und sind hoch auf den Seerücken gefahren (lies dazu auch diesen ▸Bericht). Vor Helsighausen fuhren wir durch einen kaum durchgängigen, schmalen Waldweg Richtung dem Weiher der ▸Glimmersand-Grube Helsighausen, der in der Karte eingezeichnet ist. Je näher wir dem Weiher kamen, desto lauter wurde das Quaken der wohl Hunderten von Fröschen. Ein etwas besserer Zugang zeigte uns zudem Hunderte von Schwalben, die in Hunderten von Löchern im Glimmersand (die sie laut einem Insider vor Ort jedes Jahr von Neuem ausgraben) ihre Jungen füttern.
Man kann die Lautstärke des Films auf lautlos reduzieren und statt dessen das wunderbare Thurgauerlied hören:
Die heutige Tour lief unter “Auf der Suche nach Schatten” (obwohls meist nicht gelingt, wenn beabsichtigt). Und obwohl wir nicht weit weg waren, warens zum Schluss 58km.
Im Grossen und Ganzen stimmt ja die Aufzeichnung – im Detail ist sie aber sehr ungenau (siehe Beitragsbild oben). In Laufen steht die Arche Noah vor der Kirche. Sie ist riesig, besteht aus >8 Tonnen Lärchenholz und steht / liegt wohl noch nicht solange da. Sie wurde vor einem Jahr gebaut für die Wasserkirche in Zürich. Vor Dachsen sind wir hoch und auf einem wunderbaren Panoramaweg durch die Dachsemer Rebberge Richtung Benken gefahren. Zwischen Trüllikon und Truttikon haben wir einen Hofladen besucht, aber nichts gekauft. Viel später, beim Waldheim, haben wir 2 Velotouristen in unserem Alter (dem Dialekt nach aus dem Osten) darauf hingewiesen, dass sie ohne E besser oben auf der Judenstrasse nach Gailingen zum Übernachten fahren. 51km
Eigentlich isches z’chalt zom Velofahre. Dromm simmer gege de Wind dur de Wald uf Herblinge und zrugg de Sunne nooh haam gfahre. Wenns Velo immer GPS-Empfang het, zeichnet de Computer scho no gnau uf. Rot hani vo Hand die tatsächlich gfahre Strecki iizeichnet.
Unser Slow Up führte uns zuerst mit ziemlich Umweg zum Stoffmarkt in Singen, und später mit noch mehr Umweg zur Gelateria in Radolfzell (blaue Linie). Weil Meteo auf den Abend Regen versprach, sind wir auf direktem Weg nach Hause gefahren (rote Linie). Die mehr oder weniger Flachetappe verbrauchte grad den halben Akku – 65km.