11.9.23

Wir sind durch den Wald nach Schaffhausen und dann alles dem Rhein entlang bis kurz vor Rheinau gefahren. Dort haben wir, immer im Wald, einen ziemlich grossen Kreis gemacht und sind dann über Marthalen und Benken auf den Cholfirst hochgefahren. Zwischen Herblingen (Schloss) und Thayngen (Zementi) waren die Waldwege dann nur noch Pfade.

56km

10.9.23

Du kannst unsre heutige, 75km lange Tour selbst einzeichnen (scrolle horizontal knapp unterhalb der Karte, d.h. zwischen Karte und Text). Folge wenn immer möglich den schwarzen Linien (= Feld- oder Waldwege) und Grünflächen (= Wald). Wir sind von Stein am Rhein über Eschenz hoch nach Windhausen, Bornhausen und durchs Bannholz nach Wilen und weiter über Herdern, Weinigen und Warth runter zur Thur und dann alles der Thur entlang bis auf die Höhe von Niederneunforn gefahren, haben da die Thur überquert und sind hoch über Fahr- und Burghof und immer mehr oder weniger nordwärts bis zur Strasse zwischen Gisenhard und Sonnenhof gefahren, haben diese überquert und sind weiter immer schön nördwärts bis nach (auf der Karte bis Belzhalden) Basadingen, Diessenhofen, Gailingen und nach Hause gefahren.

Wie “das” geht?
Den Canvas Script habe ich von ▸ CODE PROJECT. Dem div im body habe ich das entsprechende background-image eingeschrieben und den stroke (bzw. line) die Farbe rot und die Stärke 4 zugewiesen. Thats IT!

9.9.23

Das Beitragsbild zeigt die Aufzeichnung von Riese & Müller – darunter der entsprechende Ausschnitt aus der Schweizer Landeskarte. Vermutlich beneidet uns jedes andere Land um unsere Karten.

Zum Friedinger Schlössle hoch sind wir durch 200m Brennnesseln gefahren. Bei mir geht das unter Todesmut. Das Schlössle war zu – an einem solchen Tag eigentlich schade.

In Meiershöfe sind wir wieder hoch ins Fronholz. Der Grill bei der Hütte war noch nicht so weit – so sind wir weiter nach Steisslingen gefahren.

Bevor wir durch Steisslingen den Zugang zum Berg mit einer mittleren und einer unteren Panoramastrasse gefunden hatten, gönnten wir uns einen Aargauer Bergfrühling (unsere Apfelsorte).

56km

8.9.23

Am 4. Juni letzten Jahres sind wir in exakt 104km nach ▸ Rottweil gefahren – und heute warens exakt wieder 104, aber nicht nach Rottweil, obwohl wir gegenüber HUB diese Möglichkeit in Betracht zogen.

Über Hofenacker, Rielasingen der Aach entlang nach Singen und Volkertshausen und der Autobahn entlang nach Engen wars eine Rekognoszierungstour eben für und mit HUB. Dort haben wir uns verabschiedet und sind den Wanderweg hoch nach Bittelbrunn und alles im Wald hinunter nach Talmühle gefahren. Dort haben wir uns, wenn auch nur intuitiv, entschlossen, nicht nach Rottweil zu fahren – wohl auch darum, weil es auch heute ob der angesagten Temperaturen (bis 31 Grad) unbedingt Wald sein musste. So sind wir die Schlatterhof(-Wald)strasse bis zum ▸ Schlatterhof und der Schenkenberg-Kapelle alles wieder hochgefahren.


Aufzeichnung eines Teils der Strecke von R&M


Die wunderbare Allee zum Schlatterhof


Die Schenkenbergkapelle gehört wohl wie das Restaurant ▸ Schenkenbergerhof zum Schlatterhof resp. zum Besitz des Herrn M. Ob der vorausfahrende, schwarze Mini mit Münchner Kennzeichen und der hinterherfahrende, ebenfalls schwarze RR mit einer tiefen-dreistelligen St.Galler-Nummer etwas mit der Familie M. zu tun haben, weiss ich noch nicht.

Die Schenkenbergkapelle liegt unmittelbar über der Wasserburgertalstrasse. Diese sind wir nur kurz runter und gleich links weg dem Wasserburger Talbach entlang über die Glashüttenhöfe und den Bühlhof bis nach Heudorf hochgefahren.

A hat mehr als 30 gezählt – gehören wohl zum nahen Wasserburgerhof

Weiterhin alles durch den Wald sind wir irgendwann einmal in Mahlspüren gelandet, haben uns ein Hofladeneis gegönnt und hätten, 20 Jahre früher, ein ziemlich heruntergekommenes Bauernhaus gekauft. Nach Mahlspüren gehts wieder alles durch den Wald runter nach Nenzingen und von dort der Stockacher-Aach entlang über den Hexenplatz runter nach Wahlwies. Von dort erleichterte uns die Hohenzollernbahn bis Haselbrunn (1 Station vor Radolfzell) die Fahrt nicht über, sondern durch den Hoger. Ab da sind wir den üblichen Weg nach Hause gefahren und nach exakt 104km angekommen.

6.9.23

Wäremer vo Böhringe bis Singen nid mit em Seehas gfahre, wäreds 100 – so sinds halt nur 96km gsi. Ufem Biitragsbild sieht me, womer z´Mittag ggässe hend – und uf em nöchschte, damer in Konstanz gsi sind und ebe in Böhringe churz es 🚲 mit em 🚊 tuuscht hend.

▸ Drumlins gibt es nicht nur im Stammertal, sondern auch in der Nähe von Konstanz. Eigentlich wollten wir wieder einmal zum Bismarkturm auf dem Raiteberg vor den nördlichen Toren Konstanz´. Stattdessen landeten wir nach einer sehr steilen Auffahrt auf dem Taborberg. 1881 errichtete der Verschönerungsverein Konstanz einen festen Turm auf der Bergkuppe, der 1947 durch einen Brandanschlag zerstört wurde. Heute sieht man nur noch den oberirdischen Teil des Fundaments.

Im 2. Anlauf haben wir dann die Auffahrt zum ▸ Bismarckturm doch noch gefunden. Wie andere Bismarcktürme wurde er zu Ehren des “Reichsgründers” Otto von Bismarck errichtet und sollte in Konstanz am Südrand des Deutschen Reiches ein ▸ weithin sichtbares Grenzmonument bilden.

5.9.23

Von 11 bis 12 waren wir bei Joos, um das Geräusch an A´s Velo beseitigen zu lassen – und bald um halb 2 haben wir in Iznang am See z´Mittag gegessen. Nach Weiler sind wir den Judenweg hoch, vorbei am Dreiländereck und ennet der Schienerberg-“Passhöhe” runter Richtung Wangen. Kaum aus dem Wald hoch über Wangen präsentierten sich ein absolut fantastisches Panorama und, wir wir´s dem Obstbauern vom Blauhof grad direkt sagen konnten: vermutlich der schönste Arbeitsplatz im Süden Deutschlands. Etwas konsterniert haben wir Kenntnis genommen vom schlechten, ungepflegten und eigentlich unwürdigen Zustand des Friedhofs der einstmals, Mitte 19. Jahrhundert, stolzen ▸ jüdischen Gemeinde Wangen´s.

4.9.23

Es gab zum Schluss dennoch eine richtige Velotour. Begonnen hatte sie allerdings mit derart störendem Gegenwind, dass wir vor Hofen rechtsumkehrt wieder zurück und dann nach Schaffhausen und dem Rhein entlang nach Rheinau gefahren sind. Dort waren die Fischers tatsächlich zuhause und wir durften einen Rundgang durchs fast fertige Haus an auserlesener Lage mit Sicht auf Rhein und Kloster machen.

Dann sind wir hoch nach Jestetten und noch viel höher Richtung Neunkirch ge-, und haben uns auf dem Hemming tüchtig verfahren. Vielleicht sollte lernen (nein, lieber nicht – ich liebe solche Ueberraschungen), zuerst die Karte zu konsultieren und dann zu fahren. Wir sind dann durchs Schlüchtli direkt hinunter zu Simmlers gefahren. Auch die waren zuhause und es gab Sirup.

Und dann war eben dieser Gegenwind auf den letzten dieser einmal mehr ungewöhnlichen 68km.

3.9.23

Wir sind über Gailingen, Diessenhofen, dem Geisslibach entlang bis ins Stammertal, vorbei an Guntalingen und Waltalingen hinein, und immer auf sehr gut zu befahrenen Feld- und Waldwegen bis nach Iselisberg gefahren. Dort haben wir z´Mittag gegessen und einem Gümmeler aus Pfungen auf dem Bänkli Platz gemacht und uns mit ihm unterhalten.
Dann sind wir parallel und hoch über dem Thurtal auf einem eigentlichen Panoramaweg über Nieder- und Obernüüfere nach Hause gefahren. Das heisst, in Diessenhofen am Rhein haben wir noch einen Apfel gegessen und den Leuten auf dem Rhein zugeschaut. In 4 Stunden 62km zeigen, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf solchen Wegen nicht sehr hoch.

2.9.23


Mir sind uf meh oder weniger direktem Weg uf Radolfzell gfahre und hend de Frau Martin Öpfel, Truube und Zwegschte proocht.

und denn simmer weniger direkt haam gfahre, hend aber a de Aach no en Öpfel ggässe.

Die sind we Hüehner ufem Stängli gsässe.

1.9.23


De Wiizemer Steg überbrückt nid no d`Wuetach, sondern grad auch no d’Landesgrenze. Er isch drom au i Zemenarbet bbaue worde und befindet sich imene wunderbar renaturierte Gebiet.


De Plan vom Stockhalde-Chehrtunnel, em grööschte Chehrtunnel vo de Sauschwänzlibahn, gset super uus und d’Fahrt vo Grimmelshofe uf Oberwiese abe verbunde mitere grandiose Uusicht.


De Bahnhof vo Füetze isch grad i de Mitti vo de Strecki von Stüehlinge bis Blomberg. De Cholechraane söll einzigartig sii. We, waass ich nümme.

Die zimli gross Uhr hemmer in Füetze aatroffe, grad gegenüber emene wunderbare, riesige Huus, wo moll es Pfarrhuus gsi isch.

Im letschte Moment, während demmer miteme Maa über sin selber bbaute Solarpilz diskutiert hend, hani d’Sauschwänzlibahn gsä.

75 superschöni km mit zimli vill ue und abe.