6.9.23

Wäremer vo Böhringe bis Singen nid mit em Seehas gfahre, wäreds 100 – so sinds halt nur 96km gsi. Ufem Biitragsbild sieht me, womer z´Mittag ggässe hend – und uf em nöchschte, damer in Konstanz gsi sind und ebe in Böhringe churz es 🚲 mit em 🚊 tuuscht hend.

Drumlins gibt es nicht nur im Stammertal, sondern auch in der Nähe von Konstanz. Eigentlich wollten wir wieder einmal zum Bismarkturm auf dem Raiteberg vor den nördlichen Toren Konstanz´. Stattdessen landeten wir nach einer sehr steilen Auffahrt auf dem Taborberg. 1881 errichtete der Verschönerungsverein Konstanz einen festen Turm auf der Bergkuppe, der 1947 durch einen Brandanschlag zerstört wurde. Heute sieht man nur noch den oberirdischen Teil des Fundaments.

Im 2. Anlauf haben wir dann die Auffahrt zum ▸ Bismarckturm doch noch gefunden. Wie andere Bismarcktürme wurde er zu Ehren des “Reichsgründers” Otto von Bismarck errichtet und sollte in Konstanz am Südrand des Deutschen Reiches ein ▸ weithin sichtbares Grenzmonument bilden.

5.9.23

Von 11 bis 12 waren wir bei Joos, um das Geräusch an A´s Velo beseitigen zu lassen – und bald um halb 2 haben wir in Iznang am See z´Mittag gegessen. Nach Weiler sind wir den Judenweg hoch, vorbei am Dreiländereck und ennet der Schienerberg-“Passhöhe” runter Richtung Wangen. Kaum aus dem Wald hoch über Wangen präsentierten sich ein absolut fantastisches Panorama und, wir wir´s dem Obstbauern vom Blauhof grad direkt sagen konnten: vermutlich der schönste Arbeitsplatz im Süden Deutschlands. Etwas konsterniert haben wir Kenntnis genommen vom schlechten, ungepflegten und eigentlich unwürdigen Zustand des Friedhofs der einstmals, Mitte 19. Jahrhundert, stolzen ▸ jüdischen Gemeinde Wangen´s.

4.9.23

Es gab zum Schluss dennoch eine richtige Velotour. Begonnen hatte sie allerdings mit derart störendem Gegenwind, dass wir vor Hofen rechtsumkehrt wieder zurück und dann nach Schaffhausen und dem Rhein entlang nach Rheinau gefahren sind. Dort waren die Fischers tatsächlich zuhause und wir durften einen Rundgang durchs fast fertige Haus an auserlesener Lage mit Sicht auf Rhein und Kloster machen.

Dann sind wir hoch nach Jestetten und noch viel höher Richtung Neunkirch ge-, und haben uns auf dem Hemming tüchtig verfahren. Vielleicht sollte lernen (nein, lieber nicht – ich liebe solche Ueberraschungen), zuerst die Karte zu konsultieren und dann zu fahren. Wir sind dann durchs Schlüchtli direkt hinunter zu Simmlers gefahren. Auch die waren zuhause und es gab Sirup.

Und dann war eben dieser Gegenwind auf den letzten dieser einmal mehr ungewöhnlichen 68km.

3.9.23

Wir sind über Gailingen, Diessenhofen, dem Geisslibach entlang bis ins Stammertal, vorbei an Guntalingen und Waltalingen hinein, und immer auf sehr gut zu befahrenen Feld- und Waldwegen bis nach Iselisberg gefahren. Dort haben wir z´Mittag gegessen und einem Gümmeler aus Pfungen auf dem Bänkli Platz gemacht und uns mit ihm unterhalten.
Dann sind wir parallel und hoch über dem Thurtal auf einem eigentlichen Panoramaweg über Nieder- und Obernüüfere nach Hause gefahren. Das heisst, in Diessenhofen am Rhein haben wir noch einen Apfel gegessen und den Leuten auf dem Rhein zugeschaut. In 4 Stunden 62km zeigen, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf solchen Wegen nicht sehr hoch.

2.9.23


Mir sind uf meh oder weniger direktem Weg uf Radolfzell gfahre und hend de Frau Martin Öpfel, Truube und Zwegschte proocht.

und denn simmer weniger direkt haam gfahre, hend aber a de Aach no en Öpfel ggässe.

Die sind we Hüehner ufem Stängli gsässe.

1.9.23


De Wiizemer Steg überbrückt nid no d`Wuetach, sondern grad auch no d’Landesgrenze. Er isch drom au i Zemenarbet bbaue worde und befindet sich imene wunderbar renaturierte Gebiet.


De Plan vom Stockhalde-Chehrtunnel, em grööschte Chehrtunnel vo de Sauschwänzlibahn, gset super uus und d’Fahrt vo Grimmelshofe uf Oberwiese abe verbunde mitere grandiose Uusicht.


De Bahnhof vo Füetze isch grad i de Mitti vo de Strecki von Stüehlinge bis Blomberg. De Cholechraane söll einzigartig sii. We, waass ich nümme.

Die zimli gross Uhr hemmer in Füetze aatroffe, grad gegenüber emene wunderbare, riesige Huus, wo moll es Pfarrhuus gsi isch.

Im letschte Moment, während demmer miteme Maa über sin selber bbaute Solarpilz diskutiert hend, hani d’Sauschwänzlibahn gsä.

75 superschöni km mit zimli vill ue und abe.

31.8.23

Mir sind erscht am halbi 4-i losgfahre, het aber gliich noch 45km ggeh!

25.8.23

Mir sind geschter Nomittag no churz – 45km – uf Steisslinge gfahre.

24.8.23

Bild obe: in Volkertshuuse hemmer a de Aach z’Mittag ggässe.
Bild unne: und denn hemmer zmindescht versuecht, insgesamt 64km im Schatte z’fahre.

21.8.23

Bei diesen Temperaturen bleibt wirklich nichts anderes übrig, als den möglichst-nahen Wald anzupeilen und diesen nicht mehr zu verlassen. Das Bild täuscht: wir waren zum Schluss wieder am Anfang. Nur kurz zuvor noch in der Migros.