16.11.25

Auf dem Beitragsbild habe ich die wesentlichen Stationen auf Sizilien eingezeichnet.

Vermutlich sind wir um 8 ob des bunten Treibens der KanutInnen erwacht. Denen scheint auch das Wasser von oben nichts auszumachen. In exakt 3-einhalb Stunden sind wir nach Hause gefahren. HUB sei riesigen Dank konnten wir das viele, zu Haufen gesammelte Laub nur noch aufnehmen.

15.11.25

Für die letzten 50km haben wir gefühlt gleich viel Zeit verfahren wie von Livorno bis vermeintlich kurz vor Varese. Janu, wir sind über tiefstes Land doch noch nach Agno gekommen. Auf der Höhe von La Spezia beganns zu regnen – und es regnete bis anderntags am Morgen.

14.11.25

Wir haben einfach immer wieder geschlafen. Obwohl die See wirklich sehr ruhig war – manchmal hatte man das Gefühl, die hätten die Motoren abgestellt. Mit der Einfahrt in den Hafen von Livorno begann ein reger Verkehr, ein Hinaus und Hinein von riesigen Dingern. Das Ausschiffen ist mühsam, man ist viel zu früh bereit und beim Verlassen des Schiffs herrscht ein riesiges Chaos. Italienisch oder überall so?

Der Campingplatz mit Terrasse zum Meer gehört zu den Luxus-Campingplätzen.

13.11.25

[click/touch the pic] Von heute auf morgen, Abfahrt 19:30 Uhr, übernachten wir auf der Fähre nach Livorno, wo wir voraussichtlich um 14 Uhr landen und wenig später ausschiffen. Dann fahren wir zum Campingplatz ▸ Miramare.

[click/touch the pic] Wir waren schon um halb 12 in Palermo, ergatterten zufällig einen halbregulären Parkplatz entlang der Strasse zum Hafen und schlenderten noch einmal durch die Zone Pedonale. Und unser Auto stand inkl. Velos unversehrt am selben Ort.

12.11.25

Pünktlich wie die SBB fuhr die S-Bahn von Sferracavallo nach Palermo – auch zurück! Wir durchliefen die vornehm-elegante, vom (auch inner-italienischen) Tourismus geprägten Via Maqueda, vorbei am Set einer Film Crew, d.h. an den Vorbereitungen für eine Filmsequenz, vorbei an der Piazza Pretoria über die Piazza Vigliena (auch Quattro Canti) bis hinaus zur Piazza Giuseppe Verdi mit dem Teatro Massimo. Quasi parallel zur Via Maqueda liefen wir durch den Mercato Storico zurück bis zur Cattedrale und dem berühmten Liceo Vittorio Emanuele II. Dann durchliefen wir einen Teil des ebenso vom Tourismus geprägten Corso Emanuele II. Zwischendurch sassen wir immer wieder einmal auf einer der raren Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang und schauten den Leuten durch die Nasenlöcher.

11.11.25

Die Fahrt von Marsala bis Sferracavallo war grandios. Ich wollte ein paar Mal anhalten, um die Landschaft zu fotografieren – allein, ich liess es sein. Solche Eindrücke können nur analog festgehalten werden. Man muss sie erlebt haben. In Segesta haben wir für sagenhafte 16€ pro Person den besterhaltenen, nie fertiggestellten dorischen Tempel der griechischen Antike besucht. Kurz nach 15 Uhr waren wir auf dem Campingplatz in Sferracavallo und kurz darauf am Hafen, um dem bunten Treiben zuzusehen. Später haben wir uns eine Pizza genehmigt.

10.11.25

[click/touch the pic] 47 + 45 = 92 km sinds vom Campingplatz ▸ Lilybeo Village nach Trapani und zurück*. Vorallem der Hinweg ist bis auf die letzten 10km von ganz angenehm bis Radweg unmittelbar dem Meer entlang. Trapani hat ein Siracusa nicht unähnliches Centro Storico, was die Ausbuchtung ins Meer hinaus betrifft. Der Corso Vittorio Emanuele ist eine wirklich elegante Strasse. Die Architektur ist atemberaubend. Die Strasse ist grösstenteils Fussgängerzone und voller Cafés und Restaurants und anderer Geschäfte. Einige der Gebäude, wie die vielen Kirchen und der Palazzo Senatorio sind absolut grossartig.

*Eigentlich wollten wir mit dem Zug zurück bis Marsala. Der Zug fiel allerdings aus, der nächste ungewiss und der Ersatzbus nimmt keine E-Bikes auf.

9.11.25

[click/touch the pic] Ziemlich genau nach Wettervorhersage begann ist mitten in der Nacht zu gewittern – und wie! Und es goss in Kübeln. Zum Glück ist unser Auto samt Vordach dicht. Um halb 9 sind wir aufgestanden, der Regen hatte aufgehört und jetzt, eine Stunde später, lacht die Sonne, als ob nichts gewesen wäre.

Wenig später sind wir nach Marsala losgefahren und haben dort offensichtlich zuviel Zeit verplämperlet. Der Wetterdienst hatte Regen auf 13 Uhr und wir wären prompt nass geworden, wenn wir keine guten Kleider hätten.

So haben wir zuhause z’Mittag gegessen und sind bald darauf wieder losgefahren, diesmal gegen Süden – vorwärts auf der geteerten Strasse, zurück auf der Naturstrasse unmittelbar dem grossen Wasser entlang.

8.11.25

Hüt e Morge am 8-i het d’Sunn gschune – etz, am 10-i, goht grad e Gwitter dure. Under Tach allerdings ka Problem.

7.11.25

Exakt der Wettervorhersage begann es um 6 Uhr zu regnen. Auch wegen der nicht funktionierenden Duschen haben wir beschlossen, zurück nach Marsala zu fahren. Die beiden anderen Varianten, entweder nach Enna (keine Campingplätze) oder nach Marina die Ragusa (tote Hose) haben wir verworfen. Nun ist es 10:00 Uhr, und die Sonne lacht aus dem blauen Himmel – und es hat bereits wieder 19°.

Die Zufahrt zur Scala dei Turchi ist nicht unbedingt attraktiv, die Scala selbst aber phänomenal. Wir hatten Glück: kaum Touristen und trocken und schön und warm. Auf der Weiterfahrt begann es bald einmal zu regnen – und wie.

20 km vor Marsala lacht uns schon wieder die Sonne entgegen. Kaum auf dem bekannten Campingplatz Lilybeo Village angekommen*, sassen wir wieder auf dem Velo, und bald darauf unter der Dusche.

*Empfangen wurden wir von der Tochter des Hauses (oder sonstwie verwandt), die uns bald darauf auf Berndeutsch begrüsst hat. Sie hätte 7 Jahre in Bern studiert und gearbeitet, sei aber seit 3 Jahren wieder in ihrer Heimat.