Heute sind wir nicht um, sondern über den Jäissberg und in einer tollen Schussfahrt bis hinunter nach Jens – und weiter über die weite Weite und das letzte Stück der alten Aare entlang bis nach Aarberg gefahren. Mit der Einfahrt auf den Stadtplatz (der heisst tatsächlich so) kam mir sofort der Fronwagplatz vor 50 Jahren in den Sinn: ein wunderbarer Platz mit ebensolchen Häusern – und mittig statt Begegnungszone parkierende und kreisende, einen freien Parkplatz suchende Autos. Ich weiss nicht, ob das ein Thema ist hier.
Dann sind wir alles der alten Aare entlang bis nach Büren a.d.A. gefahren – und haben dort diesbezüglich noch Schlimmeres angetroffen. Da fährt alles, was fahren kann, vom Velo bis zum riesigen Lastwagen, über eine alte Holzbrücke über die Aare und zwängt sich, dauer-staubildend, durch eine schmale Gasse hoch, gefolgt von einer engen Kurve in die Hauptgasse von Büren. Einfach furchtbar. Auch hier weiss ich nicht, ob das ein Problem und ein Diskussionspunkt ist.
Auf dem Weg dem Nidau-Büren-Kanal entlang besuchten wir die Gedenkstätte des grössten Internierungslagers der Schweiz zwischen 1940 und 1945. Maximal wohnten hier 8000 Menschen unter wohl guten, aber sicher engen Verhältnissen.