24.3.26

Die dunkelgraue Linie ist die Aufzeichnung des Velocomputers, die rote die tatsächlich gefahrene Strecke. Bei 1 könnte man eine Abkürzung nehmen, so wie’s ausschaut, gehts aber zuerst einmal steil hinunter zum Schiener Bach. So sind wir das wunderbare Schiener Bach Tal hinunter und dann nach Litzelshausen hoch. 2 ist der Brandhof, wo Albertine lebte und 3 ist der Rastplatz und Ausgangspunkt für die Downhiller, Maria Thann.

In der anschliessenden Bilderfolge sieht man 2x Maria Thann, das sehr weit entfernte Schloss Freudenfels, Nüsslisalat-PflückerInnen und die Hinweistafel zur Albertinen-Steig.

Nach dem ziemlich harten Aufstieg von Stein am Rhein auf den Schienerberg erreichten wir bei Punkt 633 Maria Thann. Von da gehts nur noch abwärts bis zum Parkplatz mit der Hinweistafel zur Albertinen-Steig (wer nach Albertine sucht, findet weitere Beiträge). Albertine war eine junge, hübsche Frau, die mit ihrer grossen Liebe nach Amerika auswanderte, weil ihre Brüder den Brandhof übernahmen. Die Liebe zerbrach und mausarm (ihre Brüder finanzierten die Heimreise) kehrte Albertine nach Hause zurück. Sie lebte fortan allein in bescheidensten Verhältnissen und lief bis zu ihrem 90-igsten Geburtstag 1 mal im Monat nach Worblingen hinunter auf den Markt – und selbstverständlich wieder zurück. Kaum angefahren, unten an der Biber Richtung Randegg, erreichte mein Velo die magische Zahl 32000 – heute warens 48km.